
Sie wissen, dass Ihr Sohn, Ihre Tochter mehr kann, als das, was die Schulnoten beweisen? Dann sollten wir miteinander sprechen, um Lösungen zu entwickeln. Denn Streit über Noten entzweit Familien. Und für eine interessante Lösungsentwicklung ist es nie zu spät.
Mich begeistern diese Kinder und Jugendlichen! Ich gehöre selbst zu ihnen und arbeite seit 2013 an einer Lösung, damit diese Jugendlichen ihr volles Potenzial entwickeln können und in ihren Berufen glücklich werden. In kleinen Schritten kam ich vorwärts. Seit 2015 unterstütze ich, zunächst als Evolutionspädagogin und 90° Coach und seit 2022 als ILF-Neurofeedback-Trainerin Kinder und Jugendliche mit neurodivergenten Besonderheiten wie ADS, HFA und LRS.
Jungen sind wahrscheinlich doppelt so häufig betroffen wie Mädchen. Oder: Mädchen fallen weniger auf ...
Genetik:
76-87% der Kinder haben die Anders...artigkeit von einem (oder beiden) Elternteil vererbt bekommen. Manchmal werden auch Generationen übersprungen. (Quelle JAMA Psychiatry Online 17.04.2024, https://doi:10.1001/jamapsychiatry.2024.0525).
Als Babys (oftmals "Schreikinder" ...) und Kleinkinder reagierten sie mit Schreien, Kopfschütteln, Strampeln und, wenn sie schon laufen konnten, mit Weglaufen. Irgendwann haben sie dann gelernt, anders zu reagieren, weil sich die Situationen nicht ändern. Sie fühlen sich unwohl und sagen nichts mehr. Sie sind einfach traurig und schauen weg. Und keiner merkt es ... Oder sie reagieren wütend. Das empfindet dann die Gesellschaft als "sozial auffälliges Verhalten, das sich nicht gehört". "Schlechte Erziehung" wird den Eltern nachgesagt. Wut oder Resignation der Eltern sind oft die Folge.
Schulkinder und Jugendliche: Alles ist zu laut und das stört beim Lesen, Schreiben, Rechnen. Viele zappeln mit einem Bein, wippen beim Laufen, nehmen alles auseinander, was auf dem Tisch liegt, "kürzen" ihre Fingernägel mit den Zähnen und finden weitere Möglichkeiten der Kompensation.
Eine davon: sie ziehen sich zurück, gehen ihre eigenen Wege. Manche verschwinden gleich nach der Schule im Bett. Sie sind oftmals Außenseiter, werden von ihren Mitschülern geärgert oder veräppelt wegen ihrer Reaktionen. Das schmerzt sie, weil sie nicht wissen, warum die anderen so reagieren.
In der Schule nerven die Lehrer, die Mitschüler und die Fächer, die nichts Spannendes vermitteln. Gern würden sie ihr Wissen zu Spezialthemen von sich geben. Aber keiner fragt sie. Dabei recherchieren sie andauernd, ob sie noch mehr Neuigkeiten beim Tauchen im Wissenskanal finden!
Andersartige Erwachsene ziehen sich zurück und genießen das Alleinsein. Das ist nicht gleichbedeutend mit Einsamkeit. Sie sind nicht einsam. Sie beschäftigen sich mit Arbeiten, Denken und Lesen von Büchern zu den wirklich wichtigen Themen auf dieser Welt (Ludwig Koneberg nennt es in der Evolutionspädagogik die 7. Stufe der Gehirnentwicklung).
Sie erarbeiten Lösungen für Probleme, um die andere Menschen sich nicht kümmern. Und sie polarisieren. Entweder man mag sie und kann sich mit ihren Ideen anfreunden, oder man lehnt sie ab.
Die Andersartigen erkennen einander interessanterweise immer. Ein paar Blicke und Worte und es ist wie Schlüssel und Schloss, die zusammenpassen. Und sofort sind sie im Dialog. Egal in welchem Alter sich die beiden befinden. Mit Nicht-Anders...artigen ist es schwierig.
Sie meiden Menschenansammlungen und mögen es nicht, wenn man ihnen zu nahe kommt. Wenn sie es ansprechen, bekommen sie komische Antworten, sie seien anders oder werden im Kollegenkreis ausgegrenzt.
Shopping? Durch die extreme Reizüberflutung sehr anstrengend. Mein Shopping-Erlebnis sieht folgendermaßen aus: Türe auf ... scannen, was ich brauche: Ist es da? Ja? Kaufen. Nein? Tür auf und weg.
Bei Anders...artigen werden alle Reize sofort aufgenommen und abgespeichert (Reizfilterbesonderheit ...). Reize, die von den anderen gar nicht wahrgenommen, nicht abgespeichert werden und somit auch die Reizüberflutung nicht verstanden wird.
Schlaf:
Manche Erwachsenen schlafen erst ein paar Stunden, arbeiten dann hocheffizient (nachts ist es schön ruhig), um dann wieder weiterzuschlafen. Trotzdem sind sie am nächsten Tag leistungsfähig. Und entspannt ... weil sie die Priorität-A-Aufgaben schon erledigt haben. Haken an diese Aufgaben und vergessen. Das spart Gehirnressourcen.
Aber: Was hat Schlaf generell mit Aufnahmefähigkeit zu tun? Insbesondere im Jugendalter? Womit beschäftigt sich der nachts aktive Mensch? Wie kann man auf seine Schlafhygiene selbst genauso achten wie auf die Körperhygiene? Fragen, deren Beantwortung wichtig ist. Denn was für die einen Erholungsschlaf ist, ist bei den anderen ein Erschöpfungsschlaf. Wissen Sie, ob es ein Erholungs- oder ein Erschöpfungsschlaf bei Ihrem Kind ist? Wenn Sie mir von seinem Tag und seinen Reaktionen berichten, kann ich es Ihnen sagen.
Wahrnehmen - Anpassen - "Masking" oder "Camouflaging":
Ich habe in meiner Arbeit mit Kindern jeden Alters wahrgenommen, dass schon kleine Kinder sehr starke Beobachter sind. Sie fallen noch nicht so sehr auf durch Anders...artigkeiten. Je älter sie werden, umso größer ist die Bandbreite und Intensität der, von den Eltern, Erziehern und Lehrern wahrgenommenen, Besonderheiten in der Beobachtungsgabe: "Wenn ich weiß, was richtig ist (wie sich die anderen Kinder/Jugendliche verhalten), kann ich es auch richtig machen. Dann falle ich nicht auf." Ein sehr kräftezehrendes Verhalten.
Die Lösung:
Belastbarkeit erzielen -> Ressourcen aufbauen, um Stress abzufedern, mit Gehirnleistungstraining:
Das ILF-Neurofeedback-Training ist ein Trainingsprogramm, das funktioniert wie Fahrradfahren oder Schwimmen: einmal gelernt, wird es nie mehr vergessen.. Damit machen wir es nicht nur den Kindern leichter. Auch das Familienleben entspannt sich.
Die Jugendlichen kommen gern zu uns zum Neurofeedback-Training. Sie spüren, dass es
Damit wird aus Jugendlichen unter Anspannung relaxte Mitschüler, deren Sozialverhalten sich mühelos verändert hat. Auch Sie als Eltern werden erleichtert ihr verändertes Verhalten zuhause wahrnehmen. Diskussionen um Aufgaben verschwinden ...
Im Mittelpunkt steht bei uns das Kind/der Jugendliche und seine Entwicklung. Stärken Sie Ihr Kind, indem Sie ihm die passenden Werkzeuge zur Verbesserung seiner Leistungen anbieten. Die eine Lösung gibt es nicht. Wir müssen schauen, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen.
Wir ILF-Neurofeedbacktrainer und LRS Intensiv Trainer interagieren gemeinsam mit Ihnen, den Eltern. Idealerweise hat der Jugendliche kooperative Lehrer, die wir auch ins Boot holen ...
Wir betrachten Ihr Kind unter dem Aspekt
Für jeden das individuelle Trainingsprogramm:
Egal, welchen Hintergrund es für Ihr Kind gibt: Wir finden SEINE LÖSUNG.
Wenn Sie Probleme als Herausforderungen betrachten und nach Lösungen suchen, sollten wir miteinander ins Gespräch kommen.

Joshua war 16 Jahre alt und ging auf das Gymnasium. Seit dem 9. Juni 2024 hatte er 15 Sitzungen ILF-Neurofeedback. Seine Mutter schrieb am 28 September 2024:
Joshua ist aufgeschlossener, freundlicher und sozialer geworden.
Er kommt wieder gerne aus seinem Zimmer und sucht den Kontakt zu anderen Familienmitgliedern.
Er hat an Selbstvertrauen gewonnen und fährt nicht mehr so schnell aus der Haut.
Er ist konfliktfähiger. Er ist einfach nett, freundlich, charmant und auch witzig. Falls es doch Konflikte gibt, versucht er diese sachlich zu lösen, auch wenn sein Gegenüber eventuell gerade nicht sachlich ist. (Wirklich großartig!)
Man kann wieder mit ihm reden. Es finden Zwiegespräche statt, die auch oft von ihm initiiert werden.
Er spielt Spiele und ist wieder gerne mit seinen Geschwistern zusammen.
Sein Zimmer ist wieder ordentlicher. Er organisiert sich besser.
Und gestern sagte er, er könne nicht mehr mehrere Sachen gleichzeitig machen. Wenn er sich auf etwas konzentriert, dann hört er sein Drumherum nicht mehr!!!
Ich bin Ihnen und Ihrem Mann unendlich dankbar für das was Sie beide für Joshua tun. Joshua und wir wissen es sehr zu schätzen. Vor zwei Tagen meinte er, dass er sich noch nie so gut verstanden und aufgehoben gefühlt hat. Sie machen alles richtig!
Beste Grüße!
Mir sagte Joshua: Er kann jetzt mit der Familie gemeinsam frühstücken. Frühere Zwänge verlieren nach und nach an Bedeutung.
Schulleistung? Nach einem LRS Intensiv Kurs hat er keinen Nachteilsausgleich mehr (in Deutsch und Englisch). Außerdem jobbt er jetzt als IT-"Helfair" (ein Startup Jugendlicher: https://meinhelfair.de).
Neal kam im Juni 2023 zu uns, war 12 Jahre alt und sein Hauptinteressengebiet war die Astrophysik: Bei der Frage nach der "Kollision Schwarzer Löcher" erhielt man einen besonderen Fachvortrag ... Er besuchte die 7. Klasse Realschule. Vom 15. Juni 2023 bis zum 7. Februar 2024 erhielt er bei uns insgesamt 38 ILF-Neurofeedback-Sitzungen. Im Mai 2023 erzählte seine Großmutter uns, dass er nach der Schule im Bett verschwindet und mit Gaming beschäftigt ist. Er lässt keinen Kontakt zu, nimmt seine (wenigen und speziellen) Mahlzeiten schweigend ein und wird in der Schule gemobbt. Besonders stören ihn Geräusche. Er weigerte sich ab der 2. Klasse (Umgewöhnung von Druck- auf Schreibschrift) zu schreiben.
Als er in einem Ferienkurs im Mai 2023 bei uns über seine Lieblingsbeschäftigung schreiben durfte, schrieb er nur "zocken" und legte den Kopf auf den Tisch. Das war der Grund und Start für das ILF-Neurofeedback-Training.
Als wir es 8 Monate später beendeten, war aus ihm ein selbstbewusster Junge geworden, der sich in der Begegnung mit anderen Menschen den "Raum nahm", der für andere Jugendliche selbstverständlich ist (zu Beginn sagte er, dass er niemandem im Weg stehen wolle, weshalb er sich an der Wand entlangdrückte ...), er übernimmt jetzt Aufgaben, die man ihm auch per Anruf aufträgt (sagt die Großmutter) und er schreibt in der Schule fehlerfrei. In Druckbuchstaben. Der Schüler, der ihn am meisten mobbte, wurde vom Lehrer neben ihn gesetzt. Er erträgt es nicht nur: es nervt ihn noch nicht einmal. Das sagte er selbst uns.
Zwei Jahre später traf ich die Großmutter wieder: er ist jetzt einfach entspannt. Gelegentlich spielt er zwar noch, trifft jedoch eigenständig die Entscheidung, nun aufzuhören und am Familienleben teilzuhaben. Er hat Freunde und fühlt sich sichtbar wohl in seiner Haut. Auch seine Noten haben sich verbessert.
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Adrian war 13 Jahre alt und ging in die 7. Klasse Realschule.
Ein Mitschüler, der in unserem LRS-Kurs war, erzählte mir von ihm. Er steht immer alleine auf dem Schulhof herum, beteiligt sich nicht am Fußballspielen und ist immer sehr still.
Über andere Kanäle kamen wir mit Adrians Mutter in Kontakt und erzählten ihr vom Neurofeedback-Training. So kam es, dass Adrian von Dezember 2024 bis Februar 2025 bei uns zum Gehirnleistungstraining kam. Im Laufe der Behandlung begannen seine Augen zu strahlen, er lächelte, schaute mich an und machte einen zufriedenen Eindruck.
Sein Mitschüler, inzwischen sein Freund, erzählte mir, wie sehr er sich verändert hat! Er spielt auf dem Pausenhof mit Fußball und lacht gemeinsam mit ihnen!
Feedback von seiner Mutter: Seine schulischen Leistungen haben sich verbessert und er nimmt am Familienleben aktiv teil!
Luis war 6 Jahre alt und wurde wegen seiner motorischen und sozialen Auffälligkeiten von der Einschulung zurückgestellt.
Er wurde von seinem Vater getragen und zog sich die Jacke nicht alleine aus und an.
Von Juli 2023 bis Februar 2024 bekam er Neurofeedback-Training. Im Laufe der Zeit zog er seine Jacke alleine an und aus, blieb auch alleine beim Neurofeedback-Training, machte ab Januar 2024 Schwungübungen mit dem Stift, weil er Lust dazu hatte und rechnete bis 20 auf unserer Tafel.
Dennoch meldeten seine Eltern ihn bei einer Sonderschule an. Sie wollten ihn nicht überfordern. Das Ergebnis: Die Lehrer sagten den Eltern, dass er mit seinen Fertigkeiten auf eine Regelschule gehört. Das war auch unsere Wahrnehmung.
Aber: Luis hatte auf diese Weise noch ein Jahr geschenkt bekommen: Er durfte nachmittags auf einem Bauernhof helfen!